Bambata-Höhle

Bambata

Simbabwe · Matabeleland South

HöhleGrabung mit UnterbrechungenUNESCO · 2003
Ungefährer ZeitraumMittlere und späte Steinzeit Auf der Karte ↓

Kurz gesagt

Die Höhle ist für die nach ihr benannte Bambata-Keramik und ihre steinzeitlichen Schichten bekannt. Das Projekt MATOBART öffnete 2024 zwei Sondagen erneut, um die Schichtenfolge und Datierung zu untersuchen.

Was wurde gefunden?

  • 1Darstellungen von Menschen und Antilopen

    An den Höhlenwänden sind Darstellungen von Menschen und Antilopen erhalten. Sie geben unmittelbar Zeugnis von der visuellen Welt der Jäger und Sammler.

  • 2Bemalte Felsfragmente

    In den archäologischen Schichten wurden bemalte Fragmente gefunden, die sich von den Wänden gelöst hatten. Sie helfen dabei, eine Verbindung zwischen der Wandkunst und den Nutzungsphasen der Höhle herzustellen.

  • 3Geräte zur Pigmentverarbeitung

    Es wurden Mahlsteine, Reibgeräte und Pigmente gefunden. Sie ermöglichen es, die Materialvorbereitung für die Herstellung der Malereien zu untersuchen.

  • 4Stein- und Knochenwerkzeuge

    Aus der Höhlenfüllung wurden Werkzeuge aus unterschiedlichen Materialien geborgen. Sie ermöglichen es, neben den Malereien auch alltägliche Herstellungstätigkeiten nachzuvollziehen.

Worauf weist es hin?

Bambata war eine Höhle, die sowohl genutzt als auch mit Malereien ausgestattet wurde. Forschenden zufolge eignet sich die Vielfalt der Themen und Techniken in den Darstellungen dazu, kulturelle Unterschiede zwischen den Gemeinschaften und Veränderungen im Laufe der Zeit zu untersuchen.

Was hat es uns gezeigt?

  1. Neben der Herstellung von Malereien wurde auch die Bearbeitung von Stein und Knochen dokumentiert.
  2. Bemalte Fragmente bieten die Möglichkeit, die Geschichte der Felskunst anhand der Siedlungsschichten zu untersuchen.

Steckbrief

Kultur
Bambata-Keramiktradition
Erste moderne Grabung
1918
Team / historisch
MATOBART
Koordinaten
-20,5033°, 28,4061°

Quellen

  1. archeologie.culture.gouv.fr
  2. wiredspace.wits.ac.za
  3. ifas.org.za
  4. whc.unesco.org
  5. en.wikipedia.org

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